Schlafdiagnostik

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 schlafdiagnostik

Sprechstundenzeiten (und nach Vereinbarung):

Montag bis Freitag: 08.00 - 11.00 Uhr
Montag, Dienstag, Donnerstag: 14.15 - 17.30 Uhr
Mittwoch und Freitag: 14.15 - 16.00 Uhr
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Ambulante Diagnostik - denn... Gut schlafen tut gut.

Etwa ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Schlaf, weil dem Schlaf eine besondere Erholungsfunktion zugeordnet werden kann.
Klinische Merkmale des gestörten Schlafes sind erhöhte Tagesmüdigkeit mit Einschlafneigung und herabgesetzte Leistungsfähigkeit.

Unsere Gemeinschaftspraxis ist seit August 2006 ermächtigt, die ambulante Schlafdiagnostik im Rahmen der Schlafmedizin durchzuführen, sowohl bei gesetzlich als auch bei privat versicherten Patienten (Schlafscreening).

Nach vorsichtigen Schätzungen leiden mehr als 20% der Deutschen unter einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung. In Deutschland gibt es somit etwa 8 Millionen Betroffene mit dem Beschwerdebild des "nicht erholsamen Schlafes".
Der Begriff "nicht erholsamer Schlaf" bezeichnet einen Zustand, der durch Ein- und Durchschlafstörungen, Tagesschläfrigkeit und Einschlaf-Attacken geprägt ist. Im Vordergrund steht der Verlust der Erholungsfunktion des Schlafes, oft kombiniert mit Schnarchen.

Mögliche Ursachen können verkürzter Schlaf, Schichtarbeit, mangelnde Schlafhygiene, die Einnahme schlafbeeinflussender Substanzen sein, oder auch vorbestehende internistsiche, neurologische oder psychiatrische Krankheitsbilder. Das sogenannte Schlafapnoesyndrom führt zu Sauerstoffabfall in der Nacht, was einen unruhigen Schlaf zur Folge hat.

Frauen klagen häufiger über Schlafprobleme als Männer. Der Anteil der Männer mit Schlafstörungen liegt bei 13,1%; bei Frauen ist er fast doppelt so hoch.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass nicht etwa erwerbstätige Frauen häufig über Ein- und Durchschlafstörungen klagen, sondern Hausfrauen: Von ihnen leiden etwa 30% unter Schlafstörungen. Ältere Frauen sind stärker betroffen als jüngere.

Selten werden aber Beschwerden über Schlafstörungen dem Hausarzt gegenüber geäußert!!

Falls Sie auf die folgenden Fragen mit "Ja" antworten, sprechen Sie bitte unser Praxisteam an und vereinbaren Sie einen Termin zu einem ausführlichem Gespräch.

Schnarchen Sie?
Laut und unregelmäßig?
Sind Sie schon tagsüber ungewollt eingeschlafen?
Wachen Sie morgens mit trockenem Mund und Kopfschmerzen auf?
Sind sie tagsüber müde und müssen Sie gegen den Schlaf ankämpfen?
Hat Ihr Partner Sie schon geweckt weil Sie im Schlaf unregelmäßig atmen oder Atemaussetzer gehabt haben?
Wachen Sie morgens frisch oder "wie gerädert" auf?
Leiden Sie unter Bluthochdruck?
Müssen Sie nachts wiederholt Wasser lassen?

Da Ursachen des nicht erholsamen Schlafes heute in vielen Fällen behandelt werden können, ist es wichtig, dass Sie unser Praxisteam auf diese Probleme ansprechen.

Die überwiegende Mehrheit der Erkrankungen lassen sich durch eine umfassendes Anamnesegespräch klären und über die Einhaltung einfacher Schlafregeln heilen.

Falls sich in unserem Gespräch Verdachtsmomente auf das Vorliegen einer schlafbezogenen Atmungsstörung ergeben, kann unser Praxisteam eine ambulante nächtliche Schlafuntersuchung (Polygraphie) im Rahmen der Schlafmedizin, durchführen, eine sog. Schlafscreening-Untersuchung:
Hierbei werden während des Schlafes hauptsächlich Parameter der Atmung abgeleitet. Dazu gehören Atemfluss, thorakoabdominale Atemexkursionen, Schnarchen sowie die Sauerstoffsättigung.
Zur geplanten Schlafscreening-Untersuchung kommen Sie dann am Abend der Untersuchung in unsere Praxis. Dort werden Ihnen die einzelnen Messinstrumente angelegt. Sie schlafen zu Hause in Ihrer gewohnten Umgebung und bringen am nächsten Tag die Messgeräte wieder zurück in die Praxis.

Bei uns erfolgt anschließend die Auswertung auf Schlafstörungen, insbesondere auf ein Schlafapnoe-Syndrom und die Vergabe eines Termins zur Besprechung der Befunde.


Terminvereinbarung oder Kontakt per Telefon: 0711 - 659 96 13
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Aus rechtlichen Gründen erfolgt online keine medizinische Beratung.